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20.10.2026

Online-Training für Gegenrede: Stark im Gespräch gegen Desinformation!

Online-Workshop | 17.11.26 | 18-19:30 Uhr Mach’ mit beim digitalen Training für Gegenrede! In diesem Workshop vermitteln wir gezielte Inputs rund um das Thema Desinformation sowie wirkungsvolle Strategien für den Umgang in herausfordernden Gesprächssituationen. In praktischen Übungen bekommst du die Möglichkeit, das neue Wissen zu erproben – mit gegenseitiger Unterstützung und Raum zum Ausprobieren. So…
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02.10.2026

Schulworkshops zu Fake News, KI, Desinformation ermöglichen

Gemeinsam finanzieren wir Medienbildung an Schulen Gute Medienbildung sollte nicht am Budget einer Schule scheitern. Deshalb finanzieren wir unsere Schulworkshops über ein solidarisches Modell, bei dem Stiftungen, Unternehmen und Schulen gemeinsam dazu beitragen, möglichst vielen Schülern und Schülerinnen die Teilnahme zu ermöglichen. Stiftungen schaffen die Grundlage Ein wichtiger Teil unserer Schulworkshops wird durch Fördermittel von…
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30.09.2026

Kommunalpolitik unter Druck – Studie zu Desinformation

Wie stark belastet Desinformation die kommunale Politik? Desinformation ist längst nicht nur ein Problem großer nationaler Debatten. Sie wirkt auch dort, wo Demokratie für viele Menschen am direktesten erfahrbar ist: in Städten, Gemeinden und kommunalen Gremien. Das zeigt die Begleituntersuchung „Starkes Mandat“, die forsa im Auftrag der Körber-Stiftung durchgeführt hat. Befragt wurden insgesamt 232 Bürgermeister*innen,…
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11.08.2026

Blog & Wissen

codetekt e.V. kooperiert mit wedium!

Autor:in

redaktion

Community Checks für mehr Kontext gegen Desinformation

Wir freuen uns, eine neue Kooperation bekannt zu geben: codetekt e.V. arbeitet künftig mit der europäischen Social-Media-Plattform wedium zusammen. Wedium ist am 31. Juli offiziell gestartet und versteht sich als europäische Alternative zu großen Plattformen wie TikTok. Bereits vor dem Launch bespielten rund 15.000 Beta-Nutzer*innen die Plattform. Gemeinsam wollen wir nun einen nächsten Schritt gehen: wedium möchte die Community Checks von codetekt in die Plattform integrieren.

Das Problem: schädlich, aber legal

Ein großer Teil irreführender oder manipulativer Inhalte im Netz ist nicht illegal – kann öffentliche Debatten aber dennoch verzerren, verunsichern oder polarisieren. Genau bei diesen schädlichen, aber legalen Inhalten braucht es Ansätze, die nicht nur moderieren oder löschen, sondern Kontext schaffen: transparent, nachvollziehbar und partizipativ.

Unsere Lösung: Community Checks

Mit den Community Checks entwickeln wir ein gemeinnütziges, community-basiertes System, das Nutzer*innen ermöglicht, die Vertrauenswürdigkeit von Inhalten über einfache Labels gemeinsam einzuordnen – zum Beispiel „fehlende Quelle“ oder „reißerische Sprache“. Der Ansatz ist in seiner Grundidee vergleichbar mit anderen community-basierten Ansätzen großer, US-amerikanischer Plattformen. Wir gehen dabei jedoch einen entscheidenden Schritt weiter: Wir arbeiten an einer gemeinnützigen, unabhängigen und perspektivisch plattformübergreifenden Lösung. Die Einordnung von Inhalten soll nicht allein in der Hand einzelner Plattformbetreiber liegen, sondern durch eine zivilgesellschaftliche Struktur getragen werden. Damit schaffen wir Gewaltenteilung in der digitalen Öffentlichkeit.

Community Checks basieren auf unserem Trust-Checking-Ansatz. Dabei geht es nicht darum, dass Nutzer*innen endgültig über „wahr“ oder „falsch“ entscheiden. Stattdessen ordnen sie Inhalte anhand einfacher, verständlicher Kriterien auf ihre Vertrauenswürdigkeit ein. Gerade für Menschen ohne Fachexpertise und damit der breiten Masse an Social Media Nutzer*innen ist diese Form der Einordnung zugänglicher – und stärkt zugleich die Medien- und Nachrichtenkompetenz.

Warum wedium – und was als Nächstes passiert

Wedium ist für uns der erste konkrete Anwendungspartner, um Community Checks in einer Social-Media-Plattform zu erproben! Die Kooperation folgt dabei auch einem Grundprinzip von wedium: Gesellschaftliche Verantwortung soll nicht nachträglich auf eine fertige Plattform „aufgesetzt“ werden, sondern von Anfang an in der Produktentwicklung mitgedacht werden. Genau dieses frühe Mitdenken schafft die Voraussetzungen, um community-basierte Einordnung sinnvoll zu integrieren – bevor sich Produktlogiken verfestigen.

Die technische Integration wird aktuell vorbereitet; perspektivisch soll der Community Check direkt in der wedium-App nutzbar sein.

Gleichzeitig denken wir weiter: Unser Ziel ist es, dass Community Checks künftig auch von anderen europäischen Plattformen angenommen werden – und dass über Schnittstellen kollektive Einordnungen langfristig über Plattformgrenzen hinweg Kontext geben können.

Ein strategisches Zeitfenster für Europa

Für codetekt ist diese Kooperation Teil einer größeren strategischen Entwicklung: Mit neuen europäischen Plattformen öffnet sich ein seltenes Fenster, um gemeinnützige und demokratische Ansätze von Beginn an mitzudenken – statt später mühsam gegen fest etablierte Plattformlogiken ankämpfen zu müssen. Wo Anbindungen an große US-Plattformen derzeit oft unrealistisch sind, entstehen in Europa neue Räume für Produktentscheidungen, die Vertrauen, Teilhabe und Resilienz von Anfang an stärken.

Wir freuen uns, dass wedium diesen wichtigen Schritt mit uns geht!

Mehr erfahren & folgen

Wenn ihr mehr über die Idee hinter Community Checks erfahren wollt, findet ihr Hintergründe in unserem Blogbeitrag oder im PDF-Impuls im Anhang. Und wenn ihr die Entwicklung direkt auf der Plattform mitverfolgen wollt: Folgt uns gern auf wedium (@codetekt) – dort teilen wir Updates zur Integration und zu den nächsten Schritten.

Eine Person (links) übergibt einen großen, weißen Kreis an eine andere Person (rechts)

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